Open Theory Lectures – OTL

Symposium mit Künstlern, Kuratoren und TheoretikerInnen aus Skopje, Wien, Budapest und Berlin tauschen ihre Erfahrungen zum Thema Sichtbarkeit der Roma in den zeitgenössischen Europäischen und Schweizer Kunstgesellschaften aus.

3. September 201614184302_1105297686228617_4601173676649787934_n
Das Symposium Open Theory Lectures widmet sich aus multiplen Perspektiven der Visibilität / Invisibilität von Roma in der Gesellschaft.

Wenn sich KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen auf die Kunst von Roma beziehen, muss hinterfragt werden, welche ästhetischen Prioritäten sie dabei setzen, welche Initiativen, Archive und Netzwerkstrukturen sie mit ihrer Arbeit erzeugen und wie sie nicht zuletzt dem Fakt Rechnung tragen, dass die Kunst weiterhin nationale Portraits von KünstlerInnen produziert und nationale Pavillons als Ausstellungsräume für Kunstwerke erschafft.
Was bedeutet dies für den Rom-Künstler / die Romni-Künstlerin?
Sind Konzepte von Herkunft und nationaler Zugehörigkeit relevant für die transnationalen Roma? Hat sich die Situation der Roma als transnationale Minderheit verändert? Wie positionieren sich Roma Künstlerinnen und Künstler in den grenzüberschreitenden Kreisläufen von Ideen, Bildern, Objekten und Menschen?
Mit dem Symposium schliesst das Roma Jam Session Art Kollektiv (RJSaK) sein dreiteiliges Projekt Detox Dance Performance / Parallel Event bei Donate To Curate und 1 Roma Manifest, Plakataktion im urbanen Raum und in der Shedhalle ab.

lange_nacht_2016_digital, Shedhalle Zurich